Zurück aus Russland

01.04.2018 Das war sie dann, die letzte Station auf der Reise zu Kriegskindern des 2. Weltkrieges, die ihre Kindheit in dem Buch "Geraubte Kindheit" beschrieben haben ... Zu Ostern weilten wir in Lomonossov, trafen dort sechs Kriegskinder, fünf von ihnen konnte ich fotografieren und interviewen, womit dann die Ausstellung "Edgars_Geraubte Kindheit" ganz konkrete Züge annimmt, was sie auch muss, denn die Freunde in Russland erwarten die fertige Ausstellung 2020 in ihrer Stadt! In der, im Übrigen, erfuhren wir und erfuhr das Projekt größte Wertschätzung. Wir müssen wieder über Frieden reden, statt Krieg zu spielen, wir dürfen nicht als Russen, Deutsche, Franzosen, Engländer ... zusammenkommen, wir müssen uns als Menschen treffen. Es war wohltuend und hoffnungsfroh stimmend, dass es solche Meinungen gibt, die auch von "offizieller Seite" so vorgetagen bzw. geteilt werden. Nun brauche ich reichlich Unterstützung, damit wir auch andere Menschen von derartigen Meinungen überzeugen können. Also: BITTE!

Die "Geraubte Kindheit" braucht Unterstützung

10.10.2017 Schon bald werde ich die  Fotoarbeiten zur Fotoserie "Edgars_Geraubte Kindheit" abschließen, werde nun nur noch einmal Oberursel und dann Lomonossow bereisen, noch einige Kriegskinder ablichten. Bisher sind elf Fotos (siehe unter Fotografiertes) entstanden, in diesem Stil geht es weiter ... um letztlich - im Sinne der Kriegskinder - für Verständigung, für Frieden, für Vergebung, für Solidarität zu werben. Vielleicht können aus dem Buch, den Fotos und dem gesammelten Material auch Projekte für Kinder und Jugendliche entstehen. Das wäre ein Traum. Ein Traum wäre auch, wenn ich für das Entwicklen der Ausstellung Förderer und Unterstützer finden würde. Die braucht es - dringend! Hoffentlich gibt es sie, die Menschen, die sich meinem Kampf mit dem Fotoapparat anschließen, diesem Flügel verleihen! Lassen Sie uns also gemeinsam auf diese Art für Frieden und ein friedvolles Zusammenleben werben! DANKE!

Eine Geschichte aus meinem Vorleseprojekt

13.09.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier, das ist das eine ... meine Besuche auf der ITS der Universitätskinderklinik sind das andere.Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich mich doch sofort fürs Besuchen der Kinder entscheiden. OK;, Murmeltiere kommen hier in Leipzig eher selten vor, ich glaube, nur im Zoo. 

Heute war ich bei einem kleinen, nicht einmal vierjaährigen Jugen. ein blonder Lockenkopf, der im Rehastuhl sitzt, verbunden mit den Geräten, die es eben so auf der Intensivstation gibt. Der kleine Kerl spielt mit Bauklötzern und freute sich aufs Vorlesen. Seine Mama im Übrigen auch, die gerade beim ihm weilte. Also: ich hatte wieder großes Publikum. So und so! Ich fange an es zu lieben. Die Mama, so erfuhr ich, sei sonst die Vorleserin, sie wolle heute die neue und einmalige Situation genießen, freute sich, setzte sich aufs Bett - und die Vorstellung begann. Lesen, Erzählen, mit dem Wicht spielen, Musik hören ... die Zeit verging wie im Fluge. Und ich staunte das, was vor dem kleinen Jungen lag: Bauklötzer. Was dieses Kind alles wusste und wie er sprechen konnte, wie er kombinierte und nacherzählen konnte ... ganz großes Kino. Nur als ich zur Stelle im buch mit dem "Schnitzel" kam, da stockte er kurz. Er wollte von uns Großen wissen, was das ist, hatte keinen so rechten Plan, obwohl wir es waren, die keinen Plan hatten. Der Kleine hat in seinem kurzen Leben noch keine Nahrung oral aufgenommen, nur Medikamente ... gut, wie erklärt man dann gleich noch mal "Schnitzel"?

Am Ende meines Vorleseeinsatzes gab es erstmals Applaus. Das ist ja das Brot, vielleicht sogar das Schnitzel des Künstlers. So konnte ich froh und beschwingt das Krankenhaus verlassen. Dieses Mal bleib kein Buch am Bett des patienten zurück. Auch neu ... dieses Mal hinterließ ich eines in den Händen der Mama.

Mal sehen, wann nun mein "Murmeltier" weider grüßt ... ich werde ganz bald wieder ein Kind im Krankenhaus besuchen!

Camino-Geschichten ... Von nun an ging's bergab

11.08.2017 Genug ist nicht genug ... oder so ähnlich ... könnte man meinen. In aller Kürze wird Kay Löfflers Anthologie "Camino-Geschichten" erscheinen, im Handel erhältlich sein. In dem Buch berichten sechs Autorinnen und fünf Autoren über den weltbekannten Weg, beschreiben ihr Erleben, beschreiben Teilabschnitte des Camino. Herauskommt nicht nur das Buch, sondern ein "bunter Blumenstrauß" voller facettenreicher Eindrücke. Für einen Farbtupfer im Buch sorge ich mit dem Text "Von nun an ging's bergab" ... meine Sicht auf einen Teil des Camino, den ich beschritt. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Einfach das Buch kaufen und es selber lesen. Was auch gut geht: sich vorlesen lassen! Nun denn, wenn das keine perfekte Anleitung ist, dann weiß ich auch nicht!

Blackbox fürs Leben ...

10.08.2017 ... so wird mein neues Buch heißen, das Buch voller Essays, Gedichte, Verse, angereichert mit einigen Fotografien. "Blackbox", das meint in dem Falle das Ideenbuch der Graffitikünstler. Wenn die einen Einfall haben, dann bringen sie den auf weiße Seiten zwischen zwei Pappdeckeln. So ist das auch mit der "Blackbox fürs Leben", dem Buch, was eigentlich "Schwarzbuch der toten Gefühle" heißen sollte, als solches schon angekündigt war. Nun ist der Verlagsvertrag unterschrieben, das Buch in der Endbearbeitung und es wartet der Druck ... natürlich auch die Buchpremiere. Zu der sind alle herzlich eingeladen. (Mehr unter Termine.) Und es sind alle eingeladen diese "Blackbox" zu erwerben und darüber ins Gespräch zu kommen. Wohlan ...  
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