Sozialreportage BRUCKHAUSEN

12.07.2012 In Duisburg gibt es einen Stadtteil namens Bruckhausen, dieser wird zum Teil abgerissen, weicht einem Grüngürtel. Ein Vorhaben, das schon lange diskutiert wird, kontrovers diskutiert wird. Ein Grüngürtel? Hört sich gut an! Was ist mit den Menschen, die die Häuser, den Stadtteil verlassen müssen? Sind alle Chancen und Möglichkeiten ausgelotet? Es wird diskutiert und gestritten. Die Abrissbagger fressen sich derweil munter durch den Stadtteil und es ist Markt, buntes, multikulturelles Treiben. Bei einem ersten Besuch in Bruckhausen sammelte ich Fotos von Gebäuden, bei einem zweiten Besuch Fotos von Menschen. Aus dem Material entstand nun eine Foto- und Sozialreportage (die Titelstory in der Juliausgabe) für die Monatszeitung "Leipzigs Neue" (www.leipzigs-neue.de). Mich hat das Thema sehr bewegt, nicht nur die 550km zu überwinden, sondern besonders inhaltlich, so dass der Gedanke weitergesponnen wird - wer weiß, was aus den weiteren Fotos wird, ob ich nicht nochmals dem Stadtteil einen Besuch abstatte. Es bleibt spannend ... nicht nur in und für BRUCKHAUSEN.

Vielfalt! Toleranz! Engagement gegen Rechtsextremismus!

12.05.2012 Für "Besonders engagiertes Handeln für Toleranz und demokratische Bildung" wurde Michael Oertel am Vorabend des 1. Mai 2012 auf dem Leipziger Markt geehrt und mit dem "COURAGE-Preis" (www.leipzig-courage-zeigen.de) ausgezeichnet, einer Auszeichnung für "Vielfalt, Toleranz und Engegement gegen Rechtsextremismus". Anerkennung fand Oertels stetiges Engagement für Menschen, die so gern als "Randgruppe" bezeichnet werden. "An allem Unrecht was geschieht, ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert!" (Erich Kästner) ist dabei das Credo und der Motor.  Freiheit ist kein statischer Zustand, Freiheit gilt nicht für den einzelnen oder eine einzelne Gruppe, Freiheit ist ein täglicher Kampf, Freiheit ist nur mit Gleichheit und Brüderlichkeit vollkommen, weil nur diese Kombination Solidarität, Akzeptanz und Toleranz ermöglicht.

Wer geglaubt hat ...

19.04.2012 ... dass nun eine Pause eingelegt wird, der hat sich geirrt. Es ist richtig; der neue Tagebuchroman ist fertig, dennoch wurde meinerseits auch wieder fotografiert. Die entstehende Fotogeschichte heißt "Edgars neue Welt: Einsamkeit". Übersetzt könnte das heißen, dass es schlimm ist allein zu sein, und noch viel schlimmer ist, mit anderen Menschen zusammen, dennoch aber allein zu sein. Einsamkeit, in welcher Form auch immer, kann erdrückend sein, und das erzählt die Fotogeschichte, in der ein kuschliger Teddy die Hauptrolle spielt. Einsamkeit kann erdrücken - die Fotos möglicher Weise bedrückend sein. In Kürze mehr ...

"Ich mach mir Angst"

18.04.2012 Jetzt kann eine jede Frau und ein jeder Mann sich schon einen Knoten in den Kalender klöppeln, und zwar genau am 07.11.2012 - an diesem Tage nämlich wird mein neuer Tagebuchroman "Ich mach mir Angst" veröffentlicht und mit einer Premierenlesung gefeiert. Eben diese findet auf dem Drallewatsch, im CANITO (Gottschedstraße 13) statt. "Ich mach mir Angst", ist wieder eine rabenschwarze und liebevolle Gesellschaftssatire. Somit werden alle Fans des "Tagebuch eines Depressiven" in Kürze erfahren, wie die Geschichte um diesen kritischen Zeitgenossen weitergeht. So viel sei verraten: Der "Depressive" brachte einen Aufenthalt in der Klinik hinter sich und gewann dort einen Freund; einen schwarzen EDDING. Und er traf Mone, die mit einer Trisomie-21 geboren wurde, die Welt mit anderen Augen sieht, auch schon der leichten Sehbehinderung wegen.  Die Lesung aus dem Manuskript verlief optimal, es bildete sich ein Minischlange am Büchertisch, Menschen sammelten sich, um das Buch zu kaufen ... schöne Aussichten! Es können schon jetzt über die Kontaktseite druckfrische Bücher bestellt werden. Wer zuerst bestellt, liest und verschenkt zuerst. Ich freue mich auf die entsprechenden Kontakte.

DONNERSTAGs mal anders - Gespräch/S/Kultur im WSLW

05.02.2012 DAGMAR, wer hatte nicht alles eine Liaison mit ihr, wer schwärmte nicht von ihr, und dennoch trennte man sich von ihr, um sie nun allerorten zu suchen. Meist vergeblich. Ab dem 26. April 2012 heißt es im Kutlurbetrieb "WolkenSchachLenkWal" (Leipzig, Friedhofsweg 10) dann "DONNERSTAGs mal anders! - Gespräch/S/Kultur im WSLW" Eine sinnige, heitere, nachdenkliche und persönliche Gesprächsrunde im "70er Jahre Salon" mit Gästen aus dem In- und Ausland, die auf DAGMAR Platz nehmen werden. Praktiziert und angeboten wird nicht der bekannte und allseits verbreitete (Small-)Talk. Aus Gespräch und Kultur soll Gesprächskultur werden.  Das Publikum ist nicht nur so eingeladen, sondern auch eingeladen Accesoires und Fotos aus den 70er Jahren mitzubringen, Fragen zu stellen und sich an der Bar zu laben. Die Gäste auf DAGMAR, der kultigen DDR-Couch, sind aufgefordert ein kulturelles Bonbon mitzubringen. Auf einen unterhaltsamen Abend! Gäste im laufenden Jahr werden u. a. sein: Eli Wolfe (Musiker/Sydney), Claudia Bechstein (Miss Deutschland, Model, Moderatorin/Berlin), Günter Brendel (Maler, Grafiker, Dadaist/Leipzig), Carolina Eyck (Thereminspielerin/Leipzig), Alexander Biedermann (Dokumentarfilmer/Berlin). Die Veranstaltungen werden regelmäßig stattfinden und sind entgeltlich. Platzreseriverungen werden empfohlen! Mehr unter "Termine"!