Geraubte Kindheit - wenn die Erwachsenen Krieg spielen!

20.03.2019 Das friedenspolitische Bildungs- und Ausstellungsprojekt "Geraubte Kindheit - wenn die Erwchsenen Krieg spielen!" wird am Donnerstag, dem 23. Mai 2019, 17 Uhr (geöffnet ab 15.30 Uhr) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dazu lade ich herzlich in den Kulturbetrieb "WolkenSchachLenkWal" (Friedhofsweg 10, Leipzig) ein. "Ist all das Kriegsleid schon vergessen?" fragt das Kriegskind des 2. Weltkrieges Reinhart. Erste Antworten und Denkanstöße will das Friedensprojekt in Bildern, Filmen und Begegnungen geben. Mögen sich viele Mitmenschen zur Vernissage begegnen. Leipzigs Oberbürgermeister wird die Veranstaltung eröffnen. Für den musikalischen und kulinarischen Rahmen ist gesorgt ... lassen wir also diese Veranstaltung zu einem Aufruf für Frieden, Toleranz und Versöhnung werden!

KICK-OFF "Edgras_geraubte Kindheit"

28.01.2019 Am Donnerstag, dem 23. Mai 2019 heißt es 17 Uhr auf zur Kick-Off-Veranstaltung zu "EDGARS_geraubter Kindheit" im Kulturbetrieb "WolkenSchachLenkWal" (Friedhofsweg 10, Leipzig). Das friedenspolitische Bildungs- und Ausstellungsprojekt gibt Kriegskindern eine Stimme und ein Gesicht, lässt ins Gespräch kommen. Das Kriegskind des 2. Weltkrieges Reinhart wirft die Frage auf: "Ist all das Kriegsleid schon vergessen?" - und wer will findet erste Antworten bei "EDGARS_geraubter Kindheit" oder auch beim Lesen/Hören/Sehen der Nachrichten. Mit dem Projekt möchte ich erreichen, dass wir endlich wieder mehr über Frieden reden, als ständig Krieg zu spielen! Mögen sich viele Mitmenschen dazu eingeladen fühlen! Zu sehen werden untertitelte Fotos von Kriegskindern der letzten Jahrzehnte, Originaldokumente, didaktische Elemente und Filme. Kinder einer 8. Klasse werden ein kleines Projekt vorstellen. Und natürlich wird aus dem Buch "Geraubte Kindheit", welches dem Projekt als Grundlage dient, gelesen werden. Leipzigs Oberbürgermeister wird die Veranstaltung eröffnen. Für den musikalischen Rahmen ist gesorgt ... lassen wir also diese Veranstaltung zu einem Aufruf für Frieden, Toleranz und Versöhnung werden!

Zurück aus Russland

01.04.2018 Das war sie dann, die letzte Station auf der Reise zu Kriegskindern des 2. Weltkrieges, die ihre Kindheit in dem Buch "Geraubte Kindheit" beschrieben haben ... Zu Ostern weilten wir in Lomonossov, trafen dort sechs Kriegskinder, fünf von ihnen konnte ich fotografieren und interviewen, womit dann die Ausstellung "Edgars_Geraubte Kindheit" ganz konkrete Züge annimmt, was sie auch muss, denn die Freunde in Russland erwarten die fertige Ausstellung 2020 in ihrer Stadt! In der, im Übrigen, erfuhren wir und erfuhr das Projekt größte Wertschätzung. Wir müssen wieder über Frieden reden, statt Krieg zu spielen, wir dürfen nicht als Russen, Deutsche, Franzosen, Engländer ... zusammenkommen, wir müssen uns als Menschen treffen. Es war wohltuend und hoffnungsfroh stimmend, dass es solche Meinungen gibt, die auch von "offizieller Seite" so vorgetagen bzw. geteilt werden. Nun brauche ich reichlich Unterstützung, damit wir auch andere Menschen von derartigen Meinungen überzeugen können. Also: BITTE!

Die "Geraubte Kindheit" braucht Unterstützung

10.10.2017 Schon bald werde ich die  Fotoarbeiten zur Fotoserie "Edgars_Geraubte Kindheit" abschließen, werde nun nur noch einmal Oberursel und dann Lomonossow bereisen, noch einige Kriegskinder ablichten. Bisher sind elf Fotos (siehe unter Fotografiertes) entstanden, in diesem Stil geht es weiter ... um letztlich - im Sinne der Kriegskinder - für Verständigung, für Frieden, für Vergebung, für Solidarität zu werben. Vielleicht können aus dem Buch, den Fotos und dem gesammelten Material auch Projekte für Kinder und Jugendliche entstehen. Das wäre ein Traum. Ein Traum wäre auch, wenn ich für das Entwicklen der Ausstellung Förderer und Unterstützer finden würde. Die braucht es - dringend! Hoffentlich gibt es sie, die Menschen, die sich meinem Kampf mit dem Fotoapparat anschließen, diesem Flügel verleihen! Lassen Sie uns also gemeinsam auf diese Art für Frieden und ein friedvolles Zusammenleben werben! DANKE!

Eine Geschichte aus meinem Vorleseprojekt

13.09.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier, das ist das eine ... meine Besuche auf der ITS der Universitätskinderklinik sind das andere.Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich mich doch sofort fürs Besuchen der Kinder entscheiden. OK;, Murmeltiere kommen hier in Leipzig eher selten vor, ich glaube, nur im Zoo. 

Heute war ich bei einem kleinen, nicht einmal vierjaährigen Jugen. ein blonder Lockenkopf, der im Rehastuhl sitzt, verbunden mit den Geräten, die es eben so auf der Intensivstation gibt. Der kleine Kerl spielt mit Bauklötzern und freute sich aufs Vorlesen. Seine Mama im Übrigen auch, die gerade beim ihm weilte. Also: ich hatte wieder großes Publikum. So und so! Ich fange an es zu lieben. Die Mama, so erfuhr ich, sei sonst die Vorleserin, sie wolle heute die neue und einmalige Situation genießen, freute sich, setzte sich aufs Bett - und die Vorstellung begann. Lesen, Erzählen, mit dem Wicht spielen, Musik hören ... die Zeit verging wie im Fluge. Und ich staunte das, was vor dem kleinen Jungen lag: Bauklötzer. Was dieses Kind alles wusste und wie er sprechen konnte, wie er kombinierte und nacherzählen konnte ... ganz großes Kino. Nur als ich zur Stelle im buch mit dem "Schnitzel" kam, da stockte er kurz. Er wollte von uns Großen wissen, was das ist, hatte keinen so rechten Plan, obwohl wir es waren, die keinen Plan hatten. Der Kleine hat in seinem kurzen Leben noch keine Nahrung oral aufgenommen, nur Medikamente ... gut, wie erklärt man dann gleich noch mal "Schnitzel"?

Am Ende meines Vorleseeinsatzes gab es erstmals Applaus. Das ist ja das Brot, vielleicht sogar das Schnitzel des Künstlers. So konnte ich froh und beschwingt das Krankenhaus verlassen. Dieses Mal bleib kein Buch am Bett des patienten zurück. Auch neu ... dieses Mal hinterließ ich eines in den Händen der Mama.

Mal sehen, wann nun mein "Murmeltier" weider grüßt ... ich werde ganz bald wieder ein Kind im Krankenhaus besuchen!

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