Als ich mich 2008 hinsetzte, die ersten zarten Versuche wagte, der Helfe-Elfe Magda – wie soll ich schreiben – Flügel zu verleihen, da hätte es mir nicht in den Sinn kommen können, dass dieses liebevolle Fabelwesen irgendwann einmal ins PORSCHE-Werk abschwirrt. Nein, meine Phantasie hätte solch verwegene Idee wohl nie haben können. Und nun ist dies doch Wirklichkeit geworden.
Die Helfe-Elfe Magda besuchte doch tatsächlich das PORSCHE-Werk in Leipzig. Was es genau damit auf sich hat, könnt Ihr hier
https://share.google/1NekdmusI1Obb0jMc
lesen und auch sehen. Eine schöne und phantasievolle Geschichte, die doch irgendwie realistisch ist. Verrückt. Wer hätte sich so etwas ausdenken können?
Wir durften das TV-Studio von TRDE KUH besuchen, durften unsere Arbeit, unsere Projekte, unseren Verein vorstellen, hatten dabei jede Menge Spaß, den Ihr hoffentlich auch habt, wenn Ihr Euch die Aufzeichnung der Sendung unter dem Link
https://www.youtube.com/watch?v=LdOIQitEt_I&t=940s
anschaut.
Wohlan. Und unsere Projekte freuen sich immer über Unterstützung, egal welcher Art!
Und ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die so lieb, so treu, so engagiert unterstützen.
Gute Neuigkeiten … jetzt gibt es drei meiner Kinderbücher, gibt es drei verzaubernde Helfe-Elfe-Magda-Geschichten als e-Book. Ihr könnt Euch diese Bücher nun auch auf diese Art zulegen, könnt sie auf diese Weise genießen.
Wohlan!
Aber: es bleibt dabei … so ein Buch zum Blättern, zum Mit-Unter-die-Bettdecke-nehmen, zum Auf-den-Nachtischschrank-Legen oder zum Einpacken und später Verschenken bleibt das Tüpfelchen auf dem „i“.
Gerade hieß es noch „Aller Anfang ist schwer!“ und jetzt heißt es „Jetzt geht’s los!“ Aber richtig!
Heute hatten wir unseren ersten großen Einsatz in der Kinderklinik auf der Station J2.1, und wieder war die Bude – und das ist keineswegs despektierlich gemeint – rappelvoll. Kleine und ganz kleine Patienten, aber auch große und ganz große. Eltern sowie so auch.
Gelesen wurde wieder aus meinem Kinderbuch „Helfe-Elfe Magda in Ostfriesland“, welches für Kinder von 5 – 10 Jahre empfohlen wird. Hm, da war wohl heute keines davon im Zimmer, vielleicht eins. Der „Rest“ der Kinder war jünger oder auch viel älter. Im Schnitt stimmte es dann schon, womit wieder einmal bewiesen wurde – das aber nur am Rande – dass das mit dem arithmetischen Mittel oft seine Tücken hat. Die ca. 14 – 17 jährigen Jungs hatten ein Heidenspaß an der Geschichte, erfreuten sich an den Fußballmützen von Maulwurf Mauricio (lieben Dank an die Mützenladies an dieser Stelle), wobei WISMUT (Aue, Anmerkung d. Red.) besonders hoch im Kurs stand. Auch vermochte einer von ihnen sofort Plattdeutsch in Deutsch zu übersetzen. Voller Stolz selbstverständlich und dem nahezu tosenden Applaus der anderen Gäste! Die kleinen Patienten und Eltern genossen die Geschichte und das Beisammensein sichtlich … und zum Schluss wurde zusammen geschunkelt. Die Hände in die Höhe und nach links, nach rechts, man lag sich in den Armen … und es wurde gelacht. Da waren wirklich fast alle dabei, bis auf eine Mama, die sich in ihren Händen vergrub, es zumindest versuchte, sich dabei das Lachen kaum verkneifen konnte. Na, man kann die Leute nicht zum Schunkeln zwingen, was auch schon der legendäre Bofinger feststellte.
Ja, so viel positive Stimmung im Krankenhaus. Genau: „Jetzt geht‘s los! Jetzt geht’s los!“ Alle Gäste nahmen dankbar das Karamellgebäck von des Leuchtturmwärters Frau entgegen, uch um es möglicher Weise zu verschenken – und auch bei den Geschenken, den wunderprächtigen, liebevoll gehäkelten Figuren (herzlichen Dank an Jane und die MutMachMäuse!), waren alle – egal welchen Alters – dabei! Große Begeisterung – große Freude!
Dieser schlossen die Gespräche mit den Eltern an. Wieder ein bisschen Seelsorge und die Bitte der Eltern, dass solcherlei Angebot öfter stattfinden möge. Täglich wäre super, wöchentlich ginge auch. Fast gleichzeitig erreichte uns die Nachricht einer weiteren Station, dass auch dort unser Engagement sehr willkommen wäre, es dort ebenso gebraucht würde. „Jetzt geht’s los!“ Ihr lieben Krankenkasse … ich hoffe, ihr habt’s gehört/gelesen!
Jetzt geht’s los … und wir sind froh, glücklich, dankbar, für jede einzelne Begegnung und über jede einzelne Unterstützung.
Herzensdank an ALLE, die uns unterstützen, die Kindern und Eltern Hilfe und Liebe angedeihen lassen!
Ach, fast hätte ich es vergessen. Da saß in der 1. Reihe der kleine P., dem von einigen lieben und ihn umsorgenden Menschen nachgesagt wurde, er würde nicht sprechen. Er sei der Schweiger, also DER Schweiger. Und doch plötzlich, mitten in der Vorstellung sprach er mit der Helfe-Elfe Magda …
Man mag so sagen: „Och, das is‘ ja noch lange hin!“, aber wie hört und sagt es ein jeder in diesen Tagen: „Mensch, die Zeit verfliegt aber!“ GENAU!
Und deshalb sie diese Botschaft hier eingestellt und ernstgenommen.
Bald schon wird es eine fröhliche und zauberhafte buchpremiere (am Sonnabend, dem 15. März 2025, 15.30 Uhr, Einlass und Café-Betrieb ab 14.30 Uhr) geben, bald schon ist die Helfe-Elfe Magda mit ihrem neuen Abenteuerbuch „Helfe-Elfe Magda im Erzgebirge“ auf der großen Bühne zu erleben. Klar kommt sie mit all ihren Freunden und Malu Sieber, Ivo Spacek (Gitarre), Tim Voigt (Akkordeon) und mir.
Grüner Zauberwaldneben zieht über die Bühne des altehrwürdigen Theaterhauses „SCHILLE“ (Otto-Schill-Straße 7, Leipzig), mit einem großen, alten Schlüssel wird die Veranstaltung aufgeschlossen, in der es blaue Kekse mit Glitzer gibt und ganz herrlich duften wird. Mehr aber wird jetzt nicht verraten.
So eine Eintrittskarte für diese zauberhafte Veranstaltung ist sicher ein ideales Weihnachtsgeschenk, das vielleicht sogar noch in Kombination mit dem Buch!
Also: EINTRITTSKARTEN SICHER!
https://www.eventbrite.de/e/buchpremiere-helfe-elfe-magda-im-erzgebirge-tickets-1031204539537
Herzlich willkommen!
Nun also ist es soweit, das neue Kinderbuch „Helfe-Elfe Magda im Erzgebirge“ (ISBN 978-3-949143-38-0, A5, Hardcover, 15,90€) ist erschienen, ist ab sofort käuflich zu erwerben, in jedem Buchladen oder von mir direkt, das dann noch – auf Wunsch – original signiert. Wieder erlebt die kleine Helfe-Elfe Magda viele tolle Abenteuer, geht mit Christoph Meier, der einst als Leuchtturmwärter im hohen Norden tätig war, so wie mit einer Kinderschar auf Entdeckungsreise, immer begleitet von Anton, dem Ziesel und wiedervereint mit ihrem Lieblingswicht. Da passieren unglaubliche Sachen, vor allem unglaublich schöne! Das Buch ist wieder durchgängig bebildert, dieses Mal von der lieben Maritta Brückner. Am Ende des Buches warten noch Rezepte und eine recht einmalige Bastelanleitung. Ein Buch voller Sinnesgenüsse und Phantasie.
Und in der Tat: wir planen auch eine feierliche Buchpremiere. Haltet also Augen und Ohren offen!
Und nun viel Spaß mit dem Buch! Wir grüßen mit einem herzlichen GLÜCK AUF!
Flinke Füße! Ab in die Intensivstation der Kinderklinik. Das stand heute auf dem Programm, und wie immer ist das ein gutes Programm. Schwester S. teilte mir auf meine telefonische Anfrage hin mit, dass Kinder da sein, die sich über meinen Einsatz freuen würden. Also: das Ränzlei geschnürt und ab aufs Fahrrad …
Auf Station dann erst ein paar ratlose Blick, ob meines Erscheinens. Schnell war Schwester S. gefunden, und die hatte vor allem an einen Patienten gedacht, zu dem ich dann auch gleich geführt wurde. Na, das war eine Freude: F.! Auch dieses Mal stand seine Mutter am Bett, freute sich riesig über meinen Besuch, da sie jetzt die Zeit nutzen können, Medikamente zu besorgen. Da F. und ich schon „richtig dicke“ sind, war das alles kein Problem. Vielleicht ist da eher das Vorlesen ein Problem. Der aufgeweckte Junge ist mehr so der Typ „Talk-Runde“. Herrlich. Und wenn er dann überlegt, seine Augen verdreht, am Ende lacht … nee, dann hat’s schon so gar nix mehr von Talk-Runde, da hat’s was von reinem Leben.
Also rein ins Buch, rein in die Geschichte von der „Helfe-Elfe Magda in den Rocky Mountains“. Es geht langsam, Satz für Satz in der Geschichte vorwärts, zwischendrin gibt es unzählige Informationen, zum Beispiel die von seinen Lieblingstieren. Und ich sag Euch, wie es ist: Die Liste ist lang. Also: Umkehrfrage: „Welche Tiere magst du denn nicht?“ Kurz und trocken kommt die Antwort: „Insekten, außer Hummeln. Die finde ich lustig!“ OK, haben wir das auch geklärt. Ich erinnere mich noch, dass der Blauwal das absolute Lieblingstier vom kleinen Patienten ist, den ich schon besucht hatte. Als ich das erwähne, zaubert der Kleinen einen großen Blauwal (klar, die sind ja auch groß) unter der Bettdecke hervor. Der ist wirklich schmuck und ganz kuschlig.
Weiter mit der Helfe-Elfe-Geschichte, deren Musik ich spiele. F. glaubt nicht, dass sein Blauwal, der doch tatsächlich BLUE heißt, dazu tanzen kann. Aber ÜBERRASCHUNG … mit der Hilfe vom Wicht geht das wunderbar. Was für eine Party, was für eine Stimmung da im Zimmer auf der Intensivstation. Da schwingt selbst die Krankenschwester das Tanzbein. Na, das machen wir jetzt öfter …
Gerade gelangen wir an die Stelle im Buch, wo es um die Tankstelle geht. Stichwort! Der Junge erzählt mir begeistert, dass seine große Schwester, gerade 16 Jahre alt geworden, eine grüne „Simme“ (Simson S51) hat, auch schon fährt. Damit nicht genug. Seine andere Schwester (9 Jahre) hat auch eine „Simme“, eine orange allerdings. Na guck‘ an. Moment: „Ich hab eine blaue!“ erfahre ich vom freudestrahlenden kleinen Patienten, der etwas traurig ergänzt: „darf die aber noch nicht fahren.“ Sind ja nur noch 10 Jahre zu warten. Geht doch!
Apropos „geht doch“: So vergeht doch die Zeit. Blue tanzt noch eine flotte Sohle mit Mauricio, dem Maulwurf. Es wird erzählt, gelesen, angeguckt, gestreichelt, ein Geschenk übergeben und herzlich gewunken. Als ich schon an der Tür war, ruft F. mir im Winken hinterher: „Du kannst mich mal wieder besuchen!“
Also flinke Füße, auf ein nächstes Mal.
(Ich danke allen, die das Engagement liebevoll unterstützen!)
„Kaffee & Lukullus – das Salongespräch“ heißt es am 15. August 2024, 14.30 Uhr für uns erstmals – und wir freuen uns sehr darauf. An dem Tag werden wir mit einer handvoll betagten Menschen eines Alten- und Pflegheims zusammensitzen, im Salon natürlich, werden die Sinne aktivieren und vor allem die Erinnerungen ausgraben, sie aktiv austauschen und dann auch festhalten. Ja, daraus wird eine kleine Veranstaltungsreihe entstehen, immer im ganz engen und intensiven Kontakt mit den Menschen des Heimes. Letztlich wollen wir eine „Nähkästchenausstellung“ entstehen lassen, Erinnerungen festhalten, sie öffentlich zeigen, auch mit den Erinnerungsgegenständen und den Gesichtern hinter den oder zu den Geschichten. Klar, bei Kaffee & Lukullus lassen sich sicher schöne Geschichten erzählen.
Oh Mann, Ihr Lieben, was es heute zu berichten gibt, dass würde eigentlich vier Berichten bedürfen, aber so viel Zeit und Papier hab‘ ich gar nicht. Nun ja, ich kann meinen Besuch auf der Intensivstation heute nur fragmentarisch anreißen. Genau: als ich dort anreiste, wusste ich noch nicht, was mich erwartet, wie das immer so ist. Eines aber wusste ich: Ich gehe ins „Zebra“, dort würde ich erwartet. Das „Zebra“ ist quasi in den letzten Monaten mein zweites Zuhause geworden, denn dort besuchte ich oft die kleine E. Doch dahin sollte mich heute mein Weg nicht führen, eigentlich nicht führen. Im Bettchen gegenüber lag F., der gerade seine Mama zu Besuch hatte. Also gab es die erste stärkende Unterhaltung mit ihr. Es folgte der Abschied, denn die Mama wollte sich für die Sauberkeit im „Ronald McDonald Haus“ engagierten, wollte es wischen. Nun konnte ich dem kleinen, dem sechsjährigen Jungen, der gerade noch bitterlich geweint hatte, vorlesen. Schnell wusste ich, dass seine Lieblingstiere der Pottwal, der Blauwal und die Möwe sind. Dass ich den Esel besonders gern mag, fand der Kleine lustig. Wir waren sofort im Gespräch, vor allem ja auch deswegen – die Insider werden es wissen – weil die Helfe-Elfe Magda Möwen so gar nicht mag. Ja, ja; Geschmäcker sind halt verschieden. Da war F. ganz meiner Meinung. Die Helfe-Elfe Magda sicher auch, die dem Kleinen richtig gut gefiel. Der Geschichte lauschte er aufmerksam, hatte immer wieder Rückfragen, Gedanken, erzählte aus seinem Leben. Ich weiß gar nicht, ob ich das hier ausplaudern darf … hm … der – jetzt muss ich fast schon schreiben – junge Mann vertraute mir an, was seine erste Worte nach seiner Geburt gewesen sein. Ich verrate es Euch. „Ich will ein Bier!“ erzählte mir F. herzlich lachend.
Nebenher war im Zimmer richtig was los; auch immer mal am Bett des Kleinen. Und gegenüber rüstete man zum Aufbruch. Ja, mir wurde die Freude zuteil, mich von E. verabschieden zu können, denn heute konnte sie nach acht Monaten das Krankenhaus, die Intensivstation verlassen. Was für ein schöner Tag. Zum Abschied gab es ein paar Küsschen – von mir im Gegenzug ein Buch zur Erinnerung. Und ich habe ein paar wacklige Fotos festhalten lassen können. Klar, das Gespräch mit der jungen Mama gab es überdies. Jetzt geht es in eine ganz neue Phase des Lebens mit dem Kind. Eigentlich, so bin ich mir sicher, wird da noch viel Begleitung und Stärkung benötigt. Genau; da sind wir wieder bei unserer Idee, die wir verfolgen, der Idee vom Haus des Lebens. Wie schön wäre das, wenn es das gäbe, wir dies eröffnen und betreiben könnten.
Damit dann wirklich alles rund wird, gab es auch noch ein Gespräch mit der Erzieherin, die sich liebevoll um die kleinen Patienten kümmert, die auch den Austausch und die Stärkung braucht. Diese geben wir uns gegenseitig, so unter Kollegen sollte das doch normal sein.
Als ich dann das Zimmer verlasse, wird mir von allen Seiten gewunken. F. gibt, während er Zahlen lernt, mir noch ein: „Komm bald wieder!“ mit auf den Weg. Einzig E. ist nicht im Zimmer. Die putzt draußen mit der Erzieherin die Station. Ganz fleißig und voller Inbrunst. Sie ist eine kleine Putzfee. Da muss sich die Mama keine Gedanken machen. Nochmals verabschieden wir uns, freuen uns auf ein Wiedersehen, vielleicht bei der Buchpremiere von der „Helfe-Elfe Magda im Erzgebirge“.
So bleibt als Fazit festzuhalten, dass es heute wieder einmal der richtige Tag war, um auf der Intensivstation zu sein. Wir wollen den Vielen für Ihre Unterstützung danken, die unser Engagement auch möglich machen. Und es bleibt festzuhalten, dass es mehr Unterstützung sein darf, damit wir vielleicht doch noch das „Haus des Lebens“ eröffnen können. Der Bedarf dafür ist da!
