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Michael Oertel

Neues im Neuen – Weil ein Bild mehr als tausend Worte zu sagen vermag

by redakteur Oertel 8. Januar 2024

Michael Oertel – Lesungen für jeden Anlass! So lautet die Überschrift zu meiner neuen Landingpage (was es alles gibt, was es alles für Wörter gibt), die man jetzt unter dem unten aufgeführten Link abrufen kann. Weil ein Bild oftmals mehr als tausend Worte sagt, sagen wir jetzt ganz viel, haben eine zauberhafte Ergänzung zur zauberhaften Homepage, die durch Wörter glänzt.

Die Landingpage glänzt hauptsächlich durch und mit Fotos, einige filmische Dokumentationen, sowie Zeitungsausschnitte. Alles zusammen gibt einen phänomenalen Eindruck in unser Wirken, in unsere verzaubernden Veranstaltungen.

So kann sich ein Jeder, so kann sich eine Jede ein Bild machen, kann uns danach für erlebnisreiche, für lebendige, für Brücken bauende, für unterhaltsame und alle Sinne ansprechende Lesungen buchen! Darauf freuen wir uns.

(Ein herzlicher Dank geht an Homilius-Photografie/Leipzig.)

https://homilius-photographie.pixieset.com/michaeloertel/

8. Januar 2024 0 Kommentare 1,K Gesehen
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Auf Knopfsdruck

by redakteur Oertel 20. Oktober 2023
Nun konnte ich doch heute wieder etwas lernen bzw. eher erleben. Und zwar wie es aussieht, wenn man sagt: „Auf Knopfdruck …“
Aber der Reihe nach. Die kleine E. würde sich über meinen Vorlesebesuch freuen, wurde mir von einer Krankenschwester am Telefon mitgeteilt. Also eilte ich in Krankenhaus, meinen Dienst dort verrichtend, wieder einmal die beste Medizin an die Betten der Kleinen bringend. Liebe – und die ist so gar nicht bitter. Na, Ausnahmen müssen halt die Regel bestätigen.
Als ich das Löwenzimmer betrat, in dem nur ein Gitterbettchen stand, konnte ich nicht so recht ein Kind, vor allem keines, was mich erwarten würde, entdecken. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich die Symbiose, wie ich es einmal nennen will, aus Decke und Kind im Bett. Das Kind schien tief und fest zu schlafen. Und nun? Welchen Knopf drücken? Kurz nachgedacht … ich flüsterte: „Die kleine E. schläft!?“ Für einen Moment, für Bruchteile einer Sekunde schauten mich zwei erschrockene Augen an, dann saß ein Kind mit großen und erwartungsfrohen Augen im Bett. E. Lachen war so breit, dass ihr der Schnuller aus dem Mund fiel. Der hatte aber auch ebenso schnell den Weg wieder in den Mund geschafft, dennoch änderte sich an dem Lachen nichts. Und so legte ich alsgleich los. Ich setzte mich an das Bett des zirka dreijährigen Kindes. Ach so; wortlos forderte mich die Kleine auf das Gitter des Bettes runterzufahren, damit wir besser in Kontakt treten konnten.
Das Lesen stellte sich nicht als der besondere Bringer heraus. Es waren die Handpuppen, die Freude bereitete. Dem Maulwurf die Mütze auf und ab setzen, sich selbst versuchen diese Mütze aufzusetzen. Nasenrumpeln mit Mauricio stand auch hoch im Kurs, ebenso mir die Brille von der Nase nehmen und sich diebisch darüber freuen. Klar, den „Wouksy“ bedienen, die entsprechenden Knöpfe drücken und die Helfe-Elfe-Musiken hören, das fetzte auch ganz schön. Und bei dem Lied vom Lieblings-Wicht, da kam eine Mega-Stimmung auf. Da wurde im Bett fast schon „abgehottete“. Einfach nur grandios. Also schnell den Knopf „Repeat“ gedrückt! Just in dem Moment betrat eine Schwester das Zimmer, nur kurz, sehr kurz; sie winkte uns, sagte im Gehen: „Ich bin schon weg!“
E. erzählte mir, dass sie Schmerzen im Arm habe. Das alte Patentrezept des Pustens schaffte Linderung. Sofort! Das geht aber nur, wenn man mit Liebe pustet! Ganz wichtig! Fragt bei Paracelsus nach!
Ja, und dann gab es da auch noch ein Novum. Hin und wieder fielen Dinge aus dem Bett, unter anderem auch eine Zahnbürste. Die gehörte tatsächlich und ganz dringend ins Bett, wie sonst nichts. Ein Kind mit Zahnbürste als wichtigstes Utensil im Bett hatte ich bisher noch nicht erlebt. Ihr? Keine Zeit für die Suche nach Antworten, denn die Tür ging auf und die Mama kam zu Besuch. Das war eine Freude: auch für mich. Und so erfuhr ich, dass E. absolute Lieblingsbeschäftigung das Zähneputzen ist. Hm? Hm!
Wachablösung also. Am Bettchen der Kleinen blieben eine gehäkelte Handpuppe des Schneewittchens und das passende Buch dazu, ein Geschenk von der zauberhafte Jane und ihren „Strickmädels“. (Danke Jane & Strickmädels!)
Ich winkte meiner kleinen Freundin, die mir hinterherschaute. Die Mama fragte ihre Tochter: „Willst du nicht winken?“ Und wie auf Knopfdruck winkte mir das Mädchen. Dabei lachte es so, dass der Schnuller aus ihrem Mund fiel …
20. Oktober 2023 0 Kommentare 1,2K Gesehen
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Erinnerungen sind Heimat und Liebe ist das Einzige

by redakteur Oertel 7. September 2023

„Erinnerungen sind Heimat!“ sagte einstmals Heinrich Böll. Da ist was dran, wenn man mal so in sich geht. In Seniorenheimen, oft die letzte irdisch Heimat von Menschen, ist wohl die Erinnerungsdichte besonders hoch. Logisch: betagte, lebenserfahrenen Menschen. Und doch ist immer wieder festzustellen, dass eben diesen Menschen ein Stück Heimat verlorengegangen ist, die Erinnerungen nicht ganz ausreichen oder dies manches Mal verschüttet sind.

Ich habe unglaublich viele gute Erinnerungen an meine Fotoserie und das Buch „Edgars Welt! Eine Liebeserklärung an die Armut, das Verrücktsein und dich!“. Dazu gibt es ein tolles Bühnenprogramm, die Lesung für ALLE FÜNF SINNE. Ja, eine Lesung, die man nicht nur sehen und hören, sondern auch schmecken, riechen und sogar fühlen kann. Mit diesem Programm gehen wir, meine Malu und ich, sehr gern in Seniorenheime, das mit einer Bühne voller Erinnerungsstücke, von der Tapete angefangen, über die Stehlampe, Sessel, bis hin zum alten Röhrenradio. 

Genau; all das – und einen großen Sack voll Liebe – packten wir in unser Auto, fuhren damit an den Rand der Stadt, besuchten dort die Bewohner des TILIA-Hofes. Die älteste Bewohnerin ging straff auf den 101. Geburtstag zu. Nur mal so am Rande. Im Zentrum des Geschehens aber standen bzw. saßen wir.

Noch bevor es aber wirklich losgeht, sagt eine Frau, die neben ihrem Mann sitzt: „Wir sind 82 und 83, haben noch nie irgendwo in der ersten Reihe gesessen. Da hat sich doch das Altwerden gelohnt!“ So kann es heiter losgehen, so kann es heiter weitergehen.

Aufmerksam lauschten uns die Alten und die fleißigen Mitarbeiter des Hauses. Klar wurden dann in den ersten Reihen die Seifenblasen gefangen. Ein kindlich, fröhlicher Wettbewerb. Die ausgereichte Schokolade wurde genossen und die lieblich duftende Lilie wurde förmlich aufgesogen. Ja, ja; der Geruchssinn ist der, der am schnellsten die Erinnerungen weckt. Der absolute Höhepunkt bestand allerdings aus dem fühlbaren Teil der Lesung. „Was ist verrückt?“ wird da im Text gefragt. „Eine spontane Umarmung!“ lautet die Antwort, die wir ganz gleich in die Tat umsetzten. Wie viele Senioren hielten uns dann fest! Anstelle des fälligen Fragezeichens steht hier mit Absicht das Ausrufezeichen.

Ich umarmte eine alte Dame im zarten Blau; sie hatte sich extra für die Veranstaltung herausgeputzt, den feinsten Zwirn angelegt. Spürbar genoss sie diese Umarmung. Als ich sie losließ, zur Nachbarin wollte, hielt sie mich fest, schimpfte: „Drei Jahre haben die uns das verboten …“ woraufhin ich sie unterbrach: „Nicht schimpfen, lieber noch mal umarmen!“ Die Dame packte mich, wir umarmten uns. Der Ärger war verflogen; jedenfalls für den Moment.

Eine andere alte Dame, allerdings ganz in Rot, ließ mich gleich gar nicht wieder los, zitterte vor Freude, flüsterte: „Das tut so gut!“ Pause. „Das brauchen wir doch so sehr!“ Leichtes Schluchzen. „Liebe ist das Einzige. Ich habe nie gehasst.“ In solchen Momenten steht die Zeit still, das sind die Zeiten, an die man sich lange erinnern darf, die zur Heimat werden dürfen. An eben diesem Nachmittag im TILIA-Hof, wo man sehr zugewandt und liebevoll mit den Bewohnern umgeht, umarme ich diese Frau noch fünf Mal, mein rotes Hemd saugt Tränen auf, vielleicht auch Tränen der Freude. Und weil es so ist, darf ich jetzt Oma Ilse zu ihr sagen. Logisch; Oma Ilse darf mich Micha nennen. Verrückt, hieß doch meine Oma tatsächlich Ilse. Zufälle gibt es?!

Malu kann auch viele rührende Umarmungsgeschichten erzählen, zum Beispiel von dem Herren, der die tschechischen Komponisten so mag, der sich gern zweimal umarmen lässt, das mit den Worten: „Wenn man so alleine ist, tut das gut.“  

Fast zum Schluss, zum guten Schluss kommt eine Dame auf mich zu, streckt mir ihre rechte Hand entgegen, die sie zur Faust geballt hat. Sie nimmt meine rechte Hand und lässt in die drei Zwanzig-Cent-Stücke und ein Zehn-Cent-Stück fallen. „Es ist für sie, für ihre Arbeit. Es ist alles, was ich habe. Nehmen sie es bitte und machen sie weiter.“ sagt sie und lässt sich nochmals von mir umarmen. 

Liebe ist das Einzige. Erinnerungen an und in Liebe, das könnte eine herrliche Heimat sein. Wir haben es in der Hand – und bringen bald wieder Liebe und Erinnerungsstücke ins Altenheim.  

 

(Wer meine Friedens-, Sozial- und Kunstprojekte gern unterstützen möchte, der sei herzlich dazu eingeladen, zu spenden (PayPal: micha.oertel@online.de) und mitzutun.DANKE!!!)

 

7. September 2023 0 Kommentare 1,2K Gesehen
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Der Vorleser hat wieder aufgeschlagen …

by redakteur Oertel 28. August 2023

… und zwar ein Buch!

Heute ist wieder so ein Tag, ein Vorlesetag … das ist so ein Tag, an dem ich auch mal meine Ausbildung hinten anstelle, oder die sich hinten anstellen muss. Wir müssen Prioritäten setzen.
Die Schwester am Telefon offeriert mir, dass Kinder zur Genüge da sind, sich wohl viele übers Vorlesen bzw. den vorlesenden Besuch freuen würden. Sachen packen und rauf auf ’s entschleunigte Fahrrad, dies maximal beschleunigend, bei hoher Geschwindigkeit haltend.
Auf der Intensivstation angekommen, werde ich ins Giraffenzimmer an Schwester P. verwiesen. Die weiß von nichts, was sich schnell durch meinen – nennen wir es mal – Crashkurs ändert. Der VHS-Kurs hätte jetzt sicher zu lang gedauert!
Schon während meines – da müssen wir nun ‘bei bleiben – Dozierens schaut mich ein Mädchen, eingewickelt in eine dicke Decke, im Krankenstuhl sitzend, quer durchs Zimmer an. Ein bisschen verliebt schaut sie drein, und dafür muss man sich weder schämen noch entschuldigen. Würde mehr Liebe auf dieser Welt … na ja, ich will nicht abschweifen, nicht ins Philosophieren kommen.
So kommt es, wie es sich andeutete, dieses Mädchen hat den „Zuschlag“ erhalten, das ist „mein“ Kind für die nächsten Minuten, die nächste Stunde. Ich setze mich ihr gegenüber; auch weil es nicht anders geht, stelle mich vor, erfahre ihren Namen. Sk. heißt sie. Den Namen habe ich noch nie gehört. Wieder etwas dazugelernt. Das Mädel lacht mich an, weil ich doch den Namen dreimal falsch verstanden und wiedergegeben habe. Sie hat Geduld, Geduld mit mir. Nach der Geduld kommt der Spaß. (Das könnte fast ein schöner Aphorismus werden!) Sk. gähnt, ist schlapp und müde. Sie hört aufmerksam zu, hin und wieder reiche ich ihr den Becher zum Trinken. Zur Musik können wir tatsächlich, dies mit den Handpuppen (von Katharina und Petra) gemeinsam schunkeln. Das fetzt so richtig! Stimmung! Und da ist ja auch das Schnitzel, von dem im Buch geschrieben steht. Darauf hat die Kleine auch Appetit. Und weil wir schon dabei sind: Das laue Babelwasser, was sie da trinken soll, würde sie lieber gegen eine leckere Cola eintauschen. Cola? Ich weiß – aber mal ehrlich …
So vergeht die Stunde wie im Fluge, eine schöne Stunde, an deren Ende die kleine Patientin noch herzlich mit dem Wicht kuschelt. Wow, da gucken beide richtig verliebt! Das hättet ihr erleben sollen. Und was soll ich sagen: ich bekomme auch noch einen dieser Blicke ab. Erst Recht, als ich dann noch das kleine Geschenk, eines aus dem Fundus von Jane und den lieben Strickmädels, da lasse (siehe Fotos). Ach, und noch einen Nachsatz: Ich darf gern wieder zu Besuch kommen!
Beim Gehen frage ich draußen, wie alt Sk. ist, bekomme die Auskunft: „Zehn!“ Dem folgt ein längeres und fröhliches Gespräch mit der Krankenschwester, die sich sehr für mein Tun interessiert, fragt, ob ich jetzt IMMER käme. Ja, schön wär’s!
Liebe … aber gut, ich wollte ja nicht abschweifen!
(Ich danke alljenen von Herzen, die dieses wunderbare Projekt unterstützen!)

28. August 2023 0 Kommentare 1,K Gesehen
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Endlich wieder

by redakteur Oertel 29. Juni 2023

Nach den Jahren, an denen u. a. Kindern die beste Medizin, die Liebe also, in den Krankenhäusern durch Angehörige und engagierte Menschen verwehrt blieb, haben heute für mich wieder neue Zeiten begonnen. Endlich konnte ich wieder als Vorleser auf die Kinderintensivstation, hatte fast zwei Monate diese Dienste angeboten.

Eine gut gelaunte Schwester signalisierte mir am Telefon, dass Kinder auf Station wären, die sich sehr für ein Vorlesen interessieren würde. So schwang ich mich aufs Rad, voller Vorfreude, wurde vor Ort eingelassen und von einer missmutigen Schwester empfangen: „Was wollen sie denn?“ „Einem Kind vorlesen – und die Kollegin sagte, es seinen Kinder da, die sich darüber freuen würden.“ Mit griesgrämiger Miene entgegnete sie: „Hier sind immer Kinder da!“ Nun ja, es bleibt offen, ob diese Schwester einen Clown gefrühstückt hatte, oder eben das Gegenteil. Jedenfalls wurde dann doch noch alles gut, durfte ich zu B. Er saß in seinem Pflegebett, an die Geräte angeschlossen. ITS halt! Die Schwester führt mich zu ihm, wir begrüßten uns freundlich, das jeweils mit einem Lachen im Gesicht. Lachen ist ebenso eine vorzügliche und nahezu unabdingbare Medizin! Wenige Momente später schon las ich dem kleinen Vierjährigen mit großen braunen Knopfaugen und tiefschwarzen Haaren aus der „Helfe-Elfe Magda in Ostfriesland“ vor. Ich hatte einen aufmerksamen Zuhörer, der zudem noch kreativ und mitfühlend war. Die erste Bildkarte schaute er sich begeistert an, nahm sie ab da an als Fächer; mal für sich, mal für mich. Genau; mit zwei Karten ging das noch viel besser. Zur Musik tanzten sein Plüschdrache und Mauricio der Maulwurf. Es muss sich dabei um eine Art Maulwurfs-Beat gehandelt haben. Oder war es doch ein Drachen-Hip-Hop? Egal: Spaß gemacht hat es allemal!

Am Ende folgte dann der Klassiker. Ich konnte dem kleinen Patienten ein Buch schenken. Und es kam, wie es selten gekommen war, auch dieses mussten wir gleich anschauen. Kein Problem, gab mir doch die Visite alle Zeit der Welt. So suchte ich mit dem Jungen die Bilder von der Helfe-Elfe Magda, Seite für Seite. Bei jeder gefundenen Elfe funkelten die Augen ein bisschen mehr. Herrlich.

Der herzlichen Verabschiedung und dem Winken folgte anschließend noch die Begegnung mit Bs Papa in der „Schleuse“. Wunderbar, so stellt man sich einen perfekten Vorlesetag vor. Liebe, Lachen und Lesen, die drei L fürs Leben! Da waren sie wieder. Apropos „wieder“: Hoffentlich bald wieder!  

(Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, sei dazu herzlich eingeladen!)

29. Juni 2023 0 Kommentare 1,1K Gesehen
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Wiederholungstäter

by redakteur Oertel 19. Juni 2023

Wir haben es wieder getan! Wir sind Wiederholungstäter. Und das sind wir gern. Am vergangenen Freitag besuchten wir die Senioren im Haus IMMERGRÜN, boten ihnen unsere Premium-Lesung für alle fünf Sinne an, trugen aus dem Buch „Edgars Welt! Eine Liebeserklärung an die Armut, das Verrücktsein und dich!“ vor. Vielfach wurde ich gefragt, was wohl das schönste Erlebnis bei der Veranstaltung gewesen sei. Von den mindestens 100 solchen, habe ich immer von dem betagten Mann, dem Opi mit oder am Stock berichtet. Dieser große, stämmige, fast aufrecht gehende Herr schmetterte mir sechs, sieben, acht Mal eines der herzlichsten HALLOS entgegen, die ich jemals gehört hatte. Sein Gesichtsausdruck war voller Wärme und Dankbarkeit. Ihm begegnete ich in seiner Welt, und dort hätte ich dieses herzliche HALLO gewiss noch sechs, sieben oder acht Mal hören können.   

Wenn das keine guten Gründe sind, um Wiederholungstäter zu sein und zu bleiben.

Herzlichen Dank an mein Kollektiv mit Netti P., Felix M. und meiner Malu!

Bitte unterstützt solcherlei Projekte für die Menschen, die uns die Gegenwart ermöglichen!

19. Juni 2023 0 Kommentare 996 Gesehen
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„Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen!“ – Jetzt als Buch

by redakteur Oertel 2. Juni 2023

Seit gestern ist es fertig, das Buch zur Ausstellung und zum Projekt „Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen!“ Die Auflage ist mehr als nur limitiert, sie beträgt gerade einmal zehn Exemplare. Diese sind als bebildertes Geschichtsbuch gut nutzbar. Sie haben das Potential sich aktiv mit dem Thema „Krieg und Frieden“ auseinanderzusetzen, gerade in diesen Zeiten. Es tut Not!

Das Buch, welches in vier Sprachen (Russisch, Französisch, Englisch und deutsch) verfasst ist, kann bei mir bestellt und für 35€ erworben werden.   

Darüber hinaus können die Ausstellung und das Friedensprojekt gebucht werden. Wir freuen uns über viele Präsentationen und Projekttage.

Wir müssen endlich wieder in Frieden spielen können, statt ständig über Krieg sprechen zu müssen.

Wohlan!

2. Juni 2023 0 Kommentare 1,1K Gesehen
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Jetzt wird’s wertvoll

by redakteur Oertel 31. Mai 2023

Jetzt wird’s wertvoll! Ich bekam gerade aus der Bibliothek Zwönitz einen Hinweis, dass der Preis für zumindest eines meiner Kinderbücher in die Höhe schnellt. Es handelt sich wohl um eine echte Wertanlage, in Zeiten des Verfalls, auch des Verfalls der Kultur, der Kunst, der Sprache.

„Helfe-Elfe Magda in den Rocky Mountains“, dieses zauberhafte Kinderbuch, in dem die kleine Magda sich auf den Weg in die Rockys begibt, dort ihren Lieblingswicht zu suchen, noch viel besser zu besuchen, kostet jetzt gebraucht 38,99€ … eine Wertsteigerung um fast 200%. Wer es aber noch zum Ladenpreis haben möchte, ob es dann zu verschenken oder zu behalten, um es selbst zu lesen, ist egal. Vielleicht wollen es die eine und der andere auch einfach nur im Tresor einschließen. Man weiß ja nie!

So freue ich mich auf Bestellungen über meine Homepage oder über eine Nachricht. Natürlich können die Bücher auch direkt bei mir – und gern auch handsigniert – abgeholt werden. Wohlan!

31. Mai 2023 0 Kommentare 1,K Gesehen
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Was die Geschichte zu Lehren im Stande ist

by redakteur Oertel 4. April 2023

Wer sich nicht erinnern kann, weil er etwas nicht erlebt hat, der sollte genau hinhören und hinsehen, wenn er von Menschen berichtet bekommt, die erlebt haben … vielleicht ist dann mal Schluss mit dem Erlernen der Geschichte, vielleicht wird dann endlich einmal etwas aus der Geschichte gelernt. Die Geschichte kann noch so viel zu lehren in der Lage sein, wenn sie keine lernwilligen Schüler findet …

Mein erster komplett eigens hergestellter Film für das Friedensprojekt „Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen“ ist seit heute fertig und kann hier angesehen werden:  

https://www.youtube.com/watch?v=OYj2XytKWtI

kann etwas oder auch so Vieles Lehren! Wohlan!

4. April 2023 0 Kommentare 1,2K Gesehen
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Märchenhafte Eintrittskarten zur bezaubernden Lesung

by redakteur Oertel 24. März 2023

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, was wohl damit zu tun haben wird, dass es da auch viel Licht gibt. Im Zauberwald ist alles gleichermaßen vorhanden, Licht und Schatten – und davon erzählen wir zur Großen Buchpremiere am 7. Mai 2023, 15 Uhr im Evangelischen Studienhaus Leipzig (Sommerfelder Straße 20). Vorhang auf für die „Helfe-Elfe Magda auf der Insel Arran!“. Und wer sich die Eintrittskarten für diese zauberhafte und verzaubernde Veranstaltung nicht entgehen lassen will, der kann die unter diesem Link:

https://www.eventbrite.de/e/buchpremiere-helfe-elfe-magda-auf-der-insel-arran-tickets-598237724137

sofort und ohne Umwege buchen, ist dann auf jeden Fall dabei, trifft die Helfe-Elfe Magda, den Papageientaucher Paulus und Mister Kiss. Wohlan! Wir freuen uns auf die Begegnungen!

24. März 2023 0 Kommentare 1,2K Gesehen
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